Erkenntnisse…
Ich gehöre zu den Menschen, die sich beruflich zum Teil für nichts den Arsch aufreissen. Was zum einen daran liegt, dass mir die Arbeit Spass macht, zum anderen daran, dass ich schwer „Nein“ sagen kann. Das geht aber auch an die Gesundheit. Vor allem wenn man auch noch private Termine mit der Arbeit irgendwie unter einen Hut bekommen muss. Da gibt es immerhin einen kleinen Menschen, der zu Recht nach mir verlangt. Was einem dann beruflich wieder negativ ausgelegt wird, wenn man pünktlich Feierabend macht, weil man seine Tochter aus dem Kindergarten abholen muss.
Trotz Allem macht man immer weiter und steht so im Dauerstress. Die steigende Zahl grauer Haare beweist es. Bis, ja, bis eine Situation eintritt, in der man darüber nachdenkt, wofür man das alles tut? Man macht sich selbst kaputt und leiden tut die Familie an der stetig steigenden Gereiztheit. Kurz vor Weihnachten gab es ein einschneidendes Erlebnis, das dazu führte, dass ich über die Gesamtsituation nachdachte.
In meinem näheren Umfeld wurde bei jemanden etwas diagnostiziert, was dessen Leben erheblich verändert. Nichts Schlimmes, nichts lebensgefährliches. Dennoch führte das dazu, dass ich über mein bisheriges Leben nachdachte und einen Entschluss gefasst habe. Nichts ist so wichtig wie die Familie. Insbesondere meine Kleine. Die Arbeit dient, soviel Spass mir die Aufgabe auch macht, nunmehr lediglich dem Geld verdienen. Ich werde mich nicht mehr aufreiben. Gedankt wird es einem doch ohnehin nicht. Bevor ich unnötigerweise einen Herzinfarkt bekomme, werde ich die Arbeit entspannter angehen und endlich mal lernen auch mal „Nein!“ zu sagen, wenn man mir noch eine Aufgabe geben will.
Die Familie und die Gesundheit ist wichtiger als alles andere. Der Beruf ist Beiwerk. Mehr nicht.
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Wie Recht Sie haben. Mein Beruf finanziert meine Freizeit. That’s about it. Damit fahre ich seit ein paar Jahren deutlich besser.
Hi Olaf,
absolute Zustimmung. Niemand ist unersetzlich. Egal was du tust, Sie werden es nicht danken. Sie gehen irgendwann hinter deiner Kiste und neben ihnen geht schon dein Nachfolger. Lebe jetzt und heute und für deine Familie
glg
Jürgen
Ja, darauf arbeite ich jetzt auch langsam hin.
Besser ist das.
Und nicht aufgeben, dran zu arbeiten. Das ist nicht einfach, aus diesem Gleis auszuscheren. Aber es lohnt sich. Und Sie müssen an die Lütte denken, wenn Sie wieder in Versuchung sind, dem alten Trott zu erliegen.