Asoziales Arschloch

Februar 25, 2011 · Posted in Döntjes · 8 Comments 

Genau so bin ich heute betitelt worden. Von einer Frau im Pelzmantel.

Zum Hintergrund:
Ich war vorhin einkaufen. Ein freier Parkplatz. Der Wagen rechts neben mir parkt ziemlich auf seiner linken Begrenzungslinie (oder wie auch immer die Dinger heißen). War ein größeres Modell. Jedenfalls kein billiges.  Rechts neben dem wagen war massig Platz zum nächsten geparktem PKW. Ich parke also meinen Astra mehr oder weniger gekonnt so, dass man in dieses Auto noch einsteigen kann, ich aber noch auf meiner Fahrerseite Platz habe und auch noch innerhalb der Markierung des Parkplatzes bleibe.

Rein in den Supermarkt, Einkaufswagen vollgeladen. Auf einmal quäkt es „Der Fahrer des Wagens RÜD-XX 123 bitte DRINGEND zu seinem Fahrzeug kommen!!!“ Ich hatte schon übelste Befürchtungen, Außenspiegel ab, Delle im Auto etc. Aber Nein: Da stand so eine aufgetakelte Fregatte, die nicht in ihr Auto kam. Pöbelte mich auch gleich an, wie ich so parken könne, ob ich nicht gesehen habe, dass sie schon am Streifen stehe etc pp. Ich murmel vor mich hin, so etwas, wie „Wenn man nicht parken kann, soll man es halt sein lassen“  Steige ein, starte den Motor, da reißt die Dame die Beifahrertür auf und pampt mich dermaßen an, das mir die Kinnlade runterfiel. Auf meinen Kommentar, dass sie ja ein wenig zu weit nach links geparkt habe, kommentierte sie mit einem „Du asoziales Arschloch!!!“.

Ich will ja nichts sagen, es gibt Parksituationen, da ist es ein wenig eng und man muss sich in sein Auto schälen. Aber sie hätte wirklich bequem einsteigen können.  Ottfried Fischer hätte vielleicht so seine Schwierigkeiten gehabt, das gebe ich zu. Aber sie war kein Ottfried Fischer. Aber sie hat halt das teurere Auto gefahren.

Nachdem ich übrigens mein Auto auf einen volllkommen anderen Parkplatz chauffiert hatte, brauchte sie übrigens geschlagene 5 Minuten um aus einem Parkplatz raus zu kommen, bei dem links und rechts kein Auto stand.

Disclaimer:

Nein, ich will damit nicht unterstellen, dass Frauen kein Auto fahren können. Ich kenne genug, die es besser können als ich.

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