Freitagsrezept: Pfannengulasch
Habe ja lange schon kein Rezept mehr gebloggt. Schande über mich. Aber wirklich Lust zum großartigen Kochen hatte ich die letzte Zeit eher weniger. Und das bloggen selbst habe ich auch schleifen lassen. Mea culpa. Heute habe ich dann mal wieder etwas Neues ausprobiert. Mir war prinzipiell nach Gulasch, aber nicht Standard. Da kam mir die Idee: Warum nicht mal Gulasch in der Pfanne machen?
Wir brauchen:
- 500 gr. Rindergulasch
- 1 große Gemüsezwiebel
- 2-3 Pepperoni
- 4 Knoblauchzehen
- Champignons nach Belieben
- 1 Rote Paprika
- Rotwein
- Sahne
- Malzbier
- diverse Gewürze
Zunächst also erst mal Zwiebel und Pepperoni kleinschnibbeln, den Knoblauch schälen und mit dem Messer zerdrücken. Diese Zutaten stellen wir nun zusammen beiseite. Jetzt kommt das Fleisch an die Reihe. Große Stücke sollten in mundgerechte Stücke geschnitten werden. Das Fleisch mit Salz, Pfeffer, Cayenne-Peffer, etwas Rosmarin, Thymian und Majoran würzen. Beiseite stellen.
In einer Pfanne reichlich Fett geben, anschmelzen lassen und Zwiebeln, Pepperoni und Knoblauch dazu geben und glasig werden lassen. Das Fleisch hinzugeben und gut anschmurgeln lassen.
Wenn das Fleisch eine schöne dunkle Farbe angenommen hat einen reichlichen Schuß Malzbier in die Pfanne gießen und einkochen lassen. Sobald sich ein schöner dicker Sud in der Pfanne gebildet hat, das ganze mit einem sehr trockenen Rotwein aufgießen. Deckel auf die Pfanne und alles auf kleiner Flamme gut anderthalb Stunden vor sich hin köcheln lassen. Von Zeit zu Zeit etwas Rotwein, gegen Ende der Kochzeit Sahne hinzu geben. Bei Bedarf die Sauce noch andicken.
Ich habe mir dazu Nudeln gemacht und dann mit in die Pfanne geworfen. Aber Serviettenknödel könnten auch ganz gut dazu passen. Und warum ich den Rosenkohl als Beilage weg gelassen habe? Ich war einfach zu faul ;-)
Es schmeckt übrigens ziemlich lecker. Durch die geringere Menge an Flüssigkeit wird das ganze einfach etwas deftiger, rustikaler. Kein Gulasch, kein Geschnetzeltes… aber lecker aus der Pfanne.
Und so sieht das dann aus:
Bescheidene Tochter
Thema Adventskalender: Die Mama von Frau Wirbelwind hat selbst einen Adventskalender gebastelt. Oma und Opa haben gestern dann auch noch zwei mitgebracht. Einen Filly Princesses und einen Schokokalender. Heute sagte die Lütte zu mir „Papa, ich habe hier drei Adventskalender. Das ist zuviel. Einen davon kannst Du mitnehmen, damit ich bei Dir auch einen habe.“ Das ich auch bereits einen für sie habe, machte die Situation nicht besser. „Das sind ja viel zu viele. Was mache ich denn jetzt?“
Wenn sie sich diese Bescheidenheit beibehält, wäre ich ja froh.
Wir haben keine Angst
Mario Sixtus hat die Aktion „Wir haben keine Angst” ins Netz gestellt.
Gefährlicher als es ein Terroranschlag für unseren Staat jemals sein könnte, sind überaktive Politiker. Sie wollen im Windschatten einer vermeintlichen oder realen Terrorbedrohung unsere Freiheitsrechte beschneiden, Überwachungsstrukturen schaffen und ganze Bevölkerungsgruppen unter Pauschalverdacht stellen. Geben wir der Angst nach, haben die Terroristen gesiegt. Das gönnen wir ihnen nicht! Daher rufen wir allen politischen Entscheidungsträgern zu: Wir haben keine Angst!
Hier kann jeder, der gegen das hysterische Terrorgegeifere der deutschen Politik ein Zeichen setzen will, einen kleinen Beitrag leisten und der Politik zeigen, dass wir uns nicht kirre machen lassen aufgrund irgendwelcher Terrorwarnungen.
Ich bitte jeden hier mit zu machen und der Politik zu zeigen, dass wir ihren Plänen, den Überwachungsstaat durchzuprügeln entgegenstehen. Terrorpanikmache gilt nicht.
Vater-Tochter-Gespräche: Heute „Ich bin nicht müde!“
Frau Wirbelwind: „Papa?“
Ich: „Ja?“
Frau Wirbelwind: „Ich bin noch nicht müde!“
Ich: „Es ist aber trotzdem Schlafenszeit!“
Frau Wirbelwind: „Ich weiß nicht wie ich liegen soll.“
Ich: „Das Problem kenne ich.“
Frau Wirbelwind: „Papa?“
Ich: „Ja?“
Frau Wirbelwind: *schnarch*

