Sheng-Fui präsentiert das Blog-Teleskop #40

November 29, 2009 · Posted in Blogging · Comment 

Das sehr ausführliche und wirklich schön aufbereitetes Blog-Teleskop #40 findet ihr bei Sheng-Fui. Bei Sheng-Fui handelt es sich interessanter um ein „esotorisches Blog“. Davon sollte man sich aber wirklich nicht abschrecken lassen :-)

Muppets – Bohemian Rhapsody! Danke @Curi0us!

November 25, 2009 · Posted in Döntjes, Tüünkram · 1 Comment 

Ich mag Queen. Also die Band. Und ich mag die Muppets. Und ganz besonders gerne höre ich Bohemian Rhapsody von Queen. Gerne Laut. Heute hat Curi0us ein Video aufgetan und gebloggt, bei dem die Muppets genau diesen Song spielen. Und es ist einfach nur geil. Danke Curi0us. Das war genau das Richtige heute um den Tag im Büro zu starten.

Was ist die FSK-Einstufung wert?

November 23, 2009 · Posted in Aufreger, Gedankenstücke · Comment 

Gestern war Familientag. Die gesamte Familie im Kino. Die Lütte hatte sich „Niko – ein Rentier hebt ab“ ausgesucht. Ein familientauglicher Animationsfilm. Die Trailer versprachen gute Unterhaltung und der Film ist FSK 0 (Link zum Freigabe-Dokument als PDF). Immerhin ist die Kleine erst 4 Jahre alt. Gut, fast 5. Aber egal. Und auch aus der Filmbeschreibung ergab sich nichts, was uns kritisch aufhorchen ließ. Lapidar heißt es dort:

Und als ein Rudel heimtückischer Wölfe sich an seine Fersen heftet, gerät er auch noch in Lebensgefahr.

Und genau da liegt das Problem. Die Wölfe nehmen durchaus eine Hauptrolle in dem gut gemachten Film ein. Und natürlich sind diese blutrünstig und bösartig. Schließlich wollen sie den Weihnachtsmann und seine fliegende Truppe fressen und deren Aufgabe übernehmen. Mit dem Unterschied, dass sie keine Geschenke verteilen wollen, sondern die kleinen Kinder dann fressen.

Alleine dieser Gedanke mag für kleine Kinder mit zartem Gemüt verstörend sein. Schlimmer fanden wir allerdings die Wölfe an sich. Diese waren, bis auf die übliche Witzfigur, durchaus bösartig gezeichnet. Insbesondere das Alphatier war tiefschwarz mit glühenden Augen.

Soweit, so schlecht. Unsere Kleine hatte tatsächlich auch eine Heidenangst vor den Wölfen. Schlußendlich hat sie sich bei ihrer Mama im Arm verkrochen und erst als die Wölfe besiegt waren, kam sie wieder zum Vorschein.

Nun hat die FSK diesen Film ohne Altersbeschränkung freigegeben. Nach diesem Film fragten wir uns wieso, denn die FSK diesen Film tatsächlich ohne Altersbeschränkung freigegeben hat. Liest man sich mal die Erklärung zu den Einstufungen durch, so heißt es dort bei „Freigegeben ohne Altersbeschränkung“:

Kleinkinder erleben filmische Darstellungen unmittelbar und spontan. Ihre Wahrnehmung ist vorwiegend episodisch ausgerichtet, kognitive und strukturierende Fähigkeiten sind noch kaum ausgebildet. Schon dunkle Szenarien, schnelle Schnittfolgen oder eine laute und bedrohliche Geräuschkulisse können Ängste mobilisieren oder zu Irritationen führen. Kinder bis zum Alter von 6 Jahren identifizieren sich vollständig mit der Spielhandlung und den Filmfiguren. Vor allem bei Bedrohungssituationen findet eine direkte Übertragung statt. Gewaltaktionen, aber auch Verfolgungen oder Beziehungskonflikte lösen Ängste aus, die nicht selbständig und alleine abgebaut werden können. Eine schnelle und positive Auflösung problematischer Situationen ist daher sehr wichtig.

Hmm, ja. Das lässt mich erst einmal ratlos zurück. Ich würde nach dieser Beschreibung dem Film erst ab 6 Jahren freigeben. Zumindest nach der Definition der FSK:

Ab 6 Jahren entwickeln Kinder zunehmend die Fähigkeit zu kognitiver Verarbeitung von Sinneseindrücken. Allerdings sind bei den 6- bis 11-jährigen beträchtliche Unterschiede in der Entwicklung zu berücksichtigen. Etwa mit dem 9. Lebensjahr beginnen Kinder, fiktionale und reale Geschichten unterscheiden zu können. Eine distanzierende Wahrnehmung wird damit möglich. Bei jüngeren Kindern steht hingegen noch immer die emotionale, episodische Impression im Vordergrund. Ein 6-jähriges Kind taucht noch ganz in die Filmhandlung ein, leidet und fürchtet mit den Identifikationsfiguren. Spannungs- und Bedrohungsmomente können zwar schon verkraftet werden, dürfen aber weder zu lang anhalten noch zu nachhaltig wirken. Eine positive Auflösung von Konfliktsituationen ist auch hier maßgebend.

So, vielleicht denken wir da etwas zu konservativ. Aber wir bleiben dabei, der Film ist aus unserer Sicht erst ab 6 Jahren tauglich. Insbesondere, wenn die Kleinen die Geschichte, die erzählt wird, sehr intensiv miterleben. Eben genau so, wie die FSK es ja beschreibt.

Für uns bedeutet dies jedenfalls für die Zukunft, dass wir den FSK-Freigaben nicht mehr trauen werden und uns vorab noch mehr über den ausgesuchten Film informieren werden. Unsere Kleine hat nach dem Film gesagt, wenn sie gewusst hätte, dass dort so viele Wölfe vorkommen, hätte sie ihn auch nicht sehen wollen. Sie hatte wirklich Angst. Auch deshalb habe ich mich zu diesem Blogbeitrag hinreissen lassen. Ähnliche Gedanken hatte ich auch schon bei einigen FSK-Freigaben für Harry-Potter gedacht. Hier also wieder ein Paradebeispiel für, aus meiner Sicht, unsinnige FSK-Freigaben. Man könnte fast vermuten, die Film-Industrie spendiert der FSK regelmäßig neue Home-Video-Hardware um bestimmte Entscheidungen postiv zu beeinflussen. Immerhin ist die Zielgruppe, insbesondere vor Weihnachten, ohne Altersfreigabe größer als wenn man den Film ab 6 freigegeben hätte.

Und als Schlußsatz formuliere ich mal ganz abmahnfrei:

FSK, ihr könnt mich mal gern haben!

Hilfe, die Lütte will lesen lernen

November 16, 2009 · Posted in Allgemein, Gedankenstücke, Zwischenräume · 1 Comment 

Unsere Lütte, noch nicht ganz fünf Jahre alt, hat für sich beschlossen, jetzt lesen zu lernen. So weit so gut. Ihren Namen, meinen, den der Mama und noch einige andere kann sie schreiben. In Großbuchstaben halt. Reicht ja auch.  Das Problem ist, dass die Lütte allerdings nicht den Sinn eines Buchstaben verstanden hat. So zumindest unser Eindruck.  Sie kann zwar die meisten Buchstaben erkennen und auch nennen. Wenn es aber darum geht, ein Wort in seine Einzelteile zu zerlegen scheitert sie. Was zu extremer Frustation bei ihr führt. Nehmen wir mal das Wort „Toby“ (eine ihrer Katzen). Sie scheitert schon am Anfangsbuchstaben. T, sie kennt das T. Aber wenn man sie fragt, womit den Toby beginnt, beginnt sie das Rätselraten. Da ist alles von R bis B drin. Okay, immerhin nimmt sie nur die Konsonanten. Aber vorwärts kommen wir nicht. Haben wir ihr dann also das T als Tipp gegeben, kommt der zweite Buchstabe. Das O. Kennt sie auch. Aber selbst beim Buchstabieren T-O-B-Y scheitert sie. Für sie ist der zweite Buchstabe TO. Oder beim I bei Fisch das FI.

Wir verzweifeln. Wir haben keine Idee, wie wir der Kleinen den Sinn und Verstand eines Buchstaben erklären sollen. Wir haben schon das Beispiel Puzzle verwendet. Ein Wort ist ein Puzzle und ein Buchstabe ist ein Puzzleteil. Richtig zusammengelegt ergibt es eben ein Wort. Auch das Buchstaben alle einen bestimmten Klang haben war nicht hilfreich. Unsere Kleine mag das Zusammenspiel aus Buchstabenklang und Gesamtwort nicht verstehen.

Sie spricht prima, hat auch einen recht guten Wortschatz. Sie lässt sich gerne vorlesen. Sie erkennt ihren geschriebenen Namen. Aber aus den Zusammenhang: Papa und Pop, das klappt nicht. Beides beginnt mit P. Klappt nicht. Wenn sie also fragt wie Marie beginnt, sagen wir, na  mit M wie Mama oder Merle und sie rät los. An guten Tagen klappt es allerdings. Dabei kann sie beides schreiben. Wenn man ihr die einzelnen Buchstaben sagt, bekommt sie das Wort auch geschrieben. Aus dem Klang des Wortes kann sie es sich nicht erschließen.

Wir wissen einfach nicht weiter. Für die Kleine ist es ungemein frustrierend, weil sie so hohe Ansprüche an sich stellt. Für uns, weil wir nicht wissen, wie wir ihr das Lesen/Schreiben beibringen sollen. Von uns aus darf sie sich damit ja Zeit lassen, aber sie hat für sich beschlossen, jetzt Lesen und Schreiben zu lernen.

Wenn also jemand hilfreiche Ideen und Vorschläge hat: Bitte, immer her damit. Ihr würdet einen kleinen Menschen sehr glücklich machen. Und die Eltern einen Schritt weiter bringen.

Blog-Teleskop #39

November 15, 2009 · Posted in Allgemein, Blogging · 2 Comments 

Florian Freistetter (aka @astrodicticum) fragte vor geraumer Zeit nach jemanden, der Lust hat, das Blog-Teleskop an diesem Sonntag auszurichten (welch ein Wortspiel). Ich habe mich in einem Anflug von Größenwahn bereit erklärt. Ich bin nicht mehr als interessierter Laie, dennoch reizte mich die Idee.

Beim Lesen der Blogbeiträge aus der Astronomie-Blogosphäre sind mir zwei Schwerpunkte aufgefallen. Das Schulfach Astronomie und der Vorbeiflug von Rosetta.

Hier eine Auswahl zu treffen, war schon relativ schwierig. Aber Herausforderungen bereichern ja das Leben. Somit also hier meine Links zum Blog-Teleskop #39.

Stephan Fichtner verblogt zu „Rosetta kratzt über Java die Kurve“  nicht nur Informationen, die für Laien nachvollziehbar sind, sondern auch ein paar nette Bilder. Viele weiterführende Links gibt es bei Go for Launch.

Der zweite Themenschwerpunkt den ich ausmachen konnte, war das Schulfach Astronomie. Wow, was hätte ich mich damals über ein solches Unterrichtsfach gefreut. Ich hatte nur „Was ist was“.  Einen sehr ausführlichen Blogbeitrag gibt es bei „Einsteins Kosmos“. Am besten gefällt mir hier folgende Aussage:

Ich meine, dass ein Schulfach Astronomie viele Probleme des Schulalltags lösen kann. Mithilfe der Astronomie kann man wieder die Begeisterung für Schule und Natur wecken. Außerdem beklagen sich Schüler und Lehrer in Zeiten von G8 über zu viel und zu schnelles Lernen. Ein interdisziplinäres Schulfach Astronomie kann es leisten Wissen wieder kompakt und effizient zu vermitteln. Ganz umsonst erhält der Schüler schließlich ein globales Verständnis unserer komplexen Welt.

Etwas schräg finde ich den Beitrag „Rrrrammstein in Space“. Manchmal ist die Namensgebung für Asteroiden wirklich selten bekloppt. Wobei ich Rammstein gerne höre. Aber in diesem Kontext hätte ich einen der Erde gefährlich werden könnenden Asteroiden vermutet.

Bei Himmelslichter gibt es einen Link zu phantastischen Marsbildern. Die finde ich allerdings wirklich beeindruckend, so dass der Beitrag eben auch hier erwähnt gehört.

Und dann war ja noch das Wasser auf dem Mond, das in der Impact-Wolke von LCROSS nachgewiesen wurde. Hierzu schreibt Daniel Fischer bei Skyweek Zwei Punkt Null einige interessante Zeilen.

So oder so, dieses erste Blog-Teleskop war für mich interessant. Ich habe wieder mehr Blogs gelesen, mich wieder mehr mit Astronomie auseinander gesetzt. Und ja, es hat Spaß gemacht. Nun hoffe ich, die hier vorgestellten Artikel treffen auch Euren Geschmack. Und Kritik ist gerne willkommen.

Überlebensmotto für’s Büro

November 11, 2009 · Posted in Gedankenstücke · 2 Comments 

Folgenden Spruch habe ich vor einiger Zeit mal gelesen und habe ihn mir gleich mal als Überlebensmotto für’s Büro auserkoren.

Es ist zwecklos, von Leuten, mit denen man zusammenarbeitet oder überhaupt irgend jemanden rationales Verhalten zu erwarten. Wer sich mit der Tatsache abfindet, von Idioten umgeben zu sein, wird feststellen, daß Widerstand sowieso nichts bringt. Man wird dann ganz locker und kann sich auf Kosten anderer köstlich amüsieren.

Querverweis: Mail an den FC Sankt Pauli in Sachen Deniz Naki

November 4, 2009 · Posted in Döntjes · 6 Comments 

Nachdem Frau Jekylla in ihrem Blog schon die Mail an den DFB gepostet hat, legt sie direkt nach und postet die Mail an den FC St. Pauli. Besser kann man es nicht formulieren. Ja, es ist auch mein Verein. Aber ich muss nicht alles gut heißen, was dort getan wird. Weder von den Fans noch vom Verein selbst. Ich hoffe, die Mail von Frau Jekylla führt zumindest zum Nachdenken. Ich fürchte nur, sie wird es nicht.

Lange Laufpause

November 4, 2009 · Posted in Laufen · 2 Comments 

Habe eben festgestellt, dass ich seit dem 11.02.2009 nicht mehr laufen war. Schuld daran war neben zum Teil knapper Zeit vor allem ein seit geraumer Zeit schmerzendes Knie. Eben jenes, welches mich seit ein paar Tagen wieder an seine Anwesenheit erinnert. Vor ein paar Jahren hatte ich schon mal eine OP. Einer der Gründe, warum ich derzeit den Arztbesuch scheue. Dazu die nicht unerheblichen Kosten. Als Privatpatient mit Beihilfe bekommt man nicht 100% der Kosten zurück, sondern bleibt meist auf einem nicht unbeachtlichem Teil sitzen. Und es ist ja nicht so, dass man das Geld dann auch eben mal so vorstrecken kann. Hinzu kommt, dass ich meine Lütte ja auch noch betreue, wenn die beste Freundin arbeiten ist. Und knapp 6 Wochen nicht voll einsatzfähig sein, das geht im Moment einfach nicht. Davon abgesehen, dass ich mit kaputtem Knie und mit Krücken in meiner 2-Etagen-Miniwohnung echt verloren hätte.

Ein zarter Laufversuch nach den ersten Schmerzen wurde von mir schnell wieder beendet. Und in der warmen Jahreszeit fehlte neben Zeit auch die Motivation sich abends nach 21:00 noch mal auf die Piste zu wagen. Dazu kam die Angst vor den Schmerzen. Mittlerweile ist es soweit, dass die Schmerzen bis in den Fuß runterziehen. Treppen runterlaufen ist stellenweise abenteuerlich. Vollbepackt wage ich das nicht mehr.

Aber seit ein paar Tagen merke ich auch, dass mir das Laufen immer mehr fehlt. Unzufriedenheit. Dazu die sich daraus entstehende fehlende Fitness. So habe ich also das Dilemma: Sich an die OP wagen oder volles Risiko und einfach mal wieder langsam loslaufen und hoffen, dass die Schmerzen ausbleiben? Wobei ich genau weiss, bei Kälte sind sie am schlimmsten.

Ist das alles doof. Passt ja zum grauen und verregnetem November.

Querverweis: Mail an den DFB

November 4, 2009 · Posted in FC St. Pauli · Comment 

Der DFB hat heute eine Sperre über drei Spiele über Deniz Naki verhängt. Auslöser für die Sperre war die „Hals durch“-Geste von Naki beim Spiel Pauli – Rostock. Eine herrlich unaufgeregte Reaktion in Form einer Mail an den DFB findet man drüben bei Fabulous Sankt Pauli von der ebenso fabelhaften Frau Jekylla. Ich kann da nur sagen: „Chapeau, werte Frau Jekylla!“

Besser kann man die Aktion des DFB nicht kommentieren.

Pauli vs. Rostock 02.11.09 – meine Gedanken

November 3, 2009 · Posted in Aufreger, FC St. Pauli · Comment 

Dank Zattoo konnte ich gestern das Spiel Pauli gegen Rostock auch live verfolgen. Nachdem sich QuickTime beim Snow Leopard ja so zickig anstellt, was Streams mit WMV betrifft, für mich die letzte Lösung.

Die erste Halbzeit war ja durchaus recht mau, auch wenn ich dann und wann nach Beruhigungstabletten gesucht habe. In der zweiten Halbzeit gab mein Lieblingsverein dann endlich Gas. In der 77. Minute das 0:1 für Pauli. Lehmann knallt das Leder ins Tor von Rostock. Geile Sache. Ich hab’ gefeiert.

Weniger gefeiert habe ich allerdings, als irgendwelche Vollpfosten aus dem Pauli-Block Bengalische Feuer gezündet haben. Und Böller geworfen haben. Hallo? Seid Ihr noch ganz knusper? Ich meine, Ihr stellt Euch damit genau auf die gleiche Stufe wie die, die Ihr so verteufelt. Klar, die Schlachtgesänge von Rostock waren nicht toll und die Anspielung auf Mini daneben. Aber hey, sorry, auch wenn der Rieger ein Nazi-Arsch war, das Banner „Follow your Leader, do it like Rieger“ ist auch ein wenig geschmacksbefreit. Ich mag böse Sprüche, und der ist böse, und ja, auch gut. Trotzdem finde ich ihn daneben. Zurück zu den Feuerwerklern. Habt Ihr eigentlich einen Arsch offen? Genau damit spielt Ihr natürlich den Rostockern einen Ball zu, nämlich den, dass Paulianer gewaltbereite Fans sind. Hallo? Pauli? Gewaltbereit? Der friedfertigste Verein, den ich kenne? Was soll der Scheiss? Der Verein distanziert sich auch öffentlich von diesen Krawallmachern.

Ja, und auch die Aktion von Deniz Naki fand ich daneben. Ey, klar, das ist Scheiß-Rostock, aber das symbolisierte Kehle durchschneiden? Schlagt mich, aber die Aktion hat zu Recht Konsequenzen für Naki. Wenigstens hat er seinen Fehler eingesehen.

Das Problem: In der Presse bleibt der Eindruck eines Randale-Spieles.

Was gut tut: Bei Twitter sind bei den Pauli-Fans die Reaktionen ähnlich. Die Randalemacher sind Vollidioten und nicht unser Verein. Und eines möchte ich auch gleich klar stellen. Auch wenn Hansa Rostock ein Nazi-Problem hat, nicht alle Fans sind Nazis, sondern ganz normale Menschen. Genau wie nicht alle Pauli-Fans randalierende Vollidioten sind. Das sollten wir nie vergessen. Bei aller Rivalität. Fußball ist ein Sport, bei dem es fair zugehen sollte. Und wir Paulianer sollten nicht alle Rostocker verdammen. Gleichzeitig wünsche ich mir von den (vernünftigen) Rostock-Fans, dass sie genau so denken.

Und ja, ich freu’ mir den Arsch ab, dass wir die Kogge versenkt haben.

Dies ist ein Blog-Eintrag vollkommen aus dem Bauch heraus geschrieben. Nicht redigiert und Korrektur gelesen.

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